Bioregionale Lebensmittelversorgung Pfaffenhofen – Akteure an einem Tisch

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Fotos (Thomas Tomaschek) – Bioregional 1: Zweiter Bürgermeister Roland Dörfler begrüßte die Akteure zur Veranstaltung Bioregional – planbar – bezahlbar – machbar
Fotos (Thomas Tomaschek) – Bioregional 2: Jan Plagge von Präsident von Bioland e.V. und Vorstand des europäischen Bio-Dachverbands IFOAM referierte über die Auswirkungen der Ernährung auf unsere Gesundheit und das Klima.

Die schrittweise Umstellung unserer Nahrungsmittel- Versorgung hin zu kurzen Wegen und ökologischem Anbau ist nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Im Pfaffenhofener Land gibt es diesbezüglich noch viel Entwicklungspotenzial, so das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Veranstaltung Bioregional – planbar – bezahlbar – machbar.

Im Saal des neu eröffneten Hotels Alea Eco im Pfaffenhofener Eco-Quartier luden die Bodenallianz und die Öko-Modellregion ein, um die Vernetzung der Handelnden zu fördern. Damit ein regionales Bio-Angebot, sei es in der KITA, in der Schule, im Krankenhaus oder in der Gaststätte umgesetzt werden kann.

„Wir stehen global vor großen Herausforderungen, allein wenn man den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt anschaut, und haben keine Zeit mehr zu verlieren. Der einzelne Mensch fühlt sich oft ohnmächtig, aber jeder kann sein eigenes Umfeld gestalten. Dabei spielt bioregionale Ernährung und die damit einhergehende Art der Landwirtschaft eine zentrale Rolle.“ So brachte es Jan Plagge auf den Punkt, Präsident von Bioland und Vorstand des europäischen Öko-Dachverbandes IFOAM. Gelungene Beispiele von Kantinen großer Firmen oder Unis stellte Elisabeth Peters, Vertreterin von Naturland, vor. Sie betonte: „Das Umdenken in den Köpfen ist wichtig, damit erfolgreich umgestellt werden kann.“

Den Beweis, dass es funktionieren kann, lieferten mit dem Bio-Gastronom Andreas Hörger aus Hohenbercha sowie dem Projektleiter der Betriebsgastronomie HIPP, Josef Holzer, zwei langjährig erfahrene bioregionale Verpflegungsverantwortliche. Beide berichteten jeweils aus ihrem Bereich und Blickwinkel lebendig und anschaulich. Die beiden beziehen schon seit vielen Jahren regionale und saisonale Bioprodukte von hiesigen Landwirten.

Beim anschließenden Ideensammeln und Diskutieren in Arbeitsgruppen war der Wunsch nach bioregionaler Verpflegung greifbar. „Es hat richtig Spaß gemacht und ich hab das Gefühl gekriegt, da steckt ganz viel Entwicklungspotential drin,“ resümierte eine der Anwesenden.

Künftig wird es verschiedene Angebote zum Thema bioregionale Gemeinschaftsverpflegung geben mit Möglichkeiten, sich zu informieren und zu vernetzen.

Wer sich dafür interessiert, kann mit der Projektmanagerin der Öko-Modellregion Agnes Bergmeister Kontakt aufnehmen unter agnes.bergmeister@stadt-pfaffenhofen.de oder 08441-78 23 15

Jessica Dürholt

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